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Mut zum kreativen Chaos

Am »Grips« ist Theaterpädagogik mehr als Sozialarbeit und Kinderbetreuung

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In den seltensten Fällen sagen Zahlen etwas über künstlerische Qualität aus. Einer dieser Fälle gilt für das »Grips«. Allein in der abgelaufenen Spielzeit 2016/17 nutzten 14 000 Menschen das theaterpädagogische Angebot des Kinder- und Jugendtheaters. Für ein Haus mit derart klammen Finanzmitteln ist das ein Wunder. Ein noch größeres Wunder erklärt den Erfolg: Die Theaterpädagogik-Abteilung der Spielstätte am Hansaplatz zählt vier Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter. Deutlich größere Häuser beschäftigen meist nicht einmal drei Theaterpädagogen. Und auch an Orten mit besonders junger Zielgruppe ist es nicht selbstverständlich, dass sich gleich ein Quintett um die Bildungsarbeit kümmert.

»Bei uns war das eine bewusste Entscheidung«, sagt Nora Hoch. Vor dem Gespräch führt sie quer durch das Gebäude in einen verwinkelt gelegenen, mit allerlei Krempel vollgestellten und in der Mitte mit einem Tisch ausgestatteten Saal. Es ist der Pro...


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