Nach Krieg um die Stadt Krieg um die Köpfe

Die syrische Millionenstadt Aleppo muss wiederaufgebaut werden, und die Regierung drückt aufs Tempo

  • Von Oliver Eberhardt, Aleppo
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Am Morgen ertönen die Gebetsrufe, und während man im Bett liegt, an die Decke starrt, während durch das geöffnete Fenster die ansteigende Sommerhitze des Tages, der Geruch von frisch gebackenem Brot, von Holzkohle dringt und von der Straße die ersten Geräusche des Straßenverkehrs, das erste Rufen von Händlern und Lieferanten ertönt, klingt und riecht dieser Ort wie jede andere Stadt im arabischen Nahen Osten: Wie Kairo, wie Amman. Wie Aleppo, zu alten Zeiten.

»Manche Dinge ändern sich nie«, sagt der Arzt Dr. Riad Jamil einige Stunden später. »Unsere Lebensart ist geblieben - und die Liebe zu dieser Stadt.« 21 Jahre ist es seit dem ersten Treffen in London her, damals im Studium; 20 Jahre, seit Jamil zu einer Reise nach Aleppo überredete; wenn es eine Stadt im Nahen Osten gebe, die man gesehen haben müsse, dann sei es diese Stadt, und er hatte recht: Muslime und Christen, die bis zu 20 Prozent der Bevölkerung ausmachten, lebten Sei...

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