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Waffen für Kiew zum Feiertag

Wenn Kiew zu seiner Unabhängigkeitsfeier am Donnerstag auch auf eine Parade der Militärtechnik verzichtete, galt das für Waffen nicht. Die wurden schon am Vorabend im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt präsentiert. Dies geschah nicht nur zum Bewundern, Anfassen und Klettern. Die Waffen sollen, wie TASS unter Berufung auf den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko informierte, in den kommenden Tagen in das Konfliktgebiet im Donbass verlegt werden.

Nach dem Willen der ukrainischen und der US-Führung soll es bald mehr militärisches Gerät geben. US-Verteidigungsminister Jim Mattis bestätigte bei seinem Besuch die Bereitschaft zur Lieferung von Militärtechnik im Wert von 175 Millionen Dollar. Die Lieferung »tödlicher Waffen« werde derzeit in Washington erörtert.

Präsident Poroschenko zeigte sich zufrieden und versicherte in seiner Ansprache während der Parade: »Wir haben einen Weg: eine breite euroatlantische Autobahn, die zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union und der NATO führt«, sagte Poroschenko. EU-Assoziierung und visafreie Reisen in den Schengenraum seien »de-facto und de-jure« der endgültige Bruch mit dem vom früheren US-Präsidenten Ronald Reagan benannten »Reich des Bösen«. dpa/nd

Foto: dpa/Serg Glovny/ZUMA Wire

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