Im Kampf gegen Windmühlen

Ein Projekt des Bundesamtes für Naturschutz versucht mehr über das Verhalten von Fledermäsuen herauszufinden

  • Von Susanne Aigner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Welche Zugrouten nehmen wandernde Fledermäuse und wo rasten sie? Bevorzugen sie Täler, Flusslandschaften oder Bergkämme? Diese Fragen versuchen Biologen, Ökologen und Naturschutz-Experten im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zu beantworten. Die Pilotstudie des BfN startete 2012 mit dem Ziel, Methoden zur Untersuchung der Wanderwege zu bewerten. Neben Analysen der jahreszeitlichen Veränderungen wurden habitatspezifische Daten sowie akustische Aufnahmen genutzt, die im Thüringer Wald und dessen Vorland gemacht wurden. Objekte der Untersuchungen waren der Kleine und der Große Abendsegler, die Rauhautfledermaus und die Zweifarbfledermaus. Etliche Naturschutzorganisationen und mehr als 1000 Freizeit-Fledermauskundler lieferten 70 000 Beobachtungen von rund 20 000 Fundorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In manchen Regionen deckt das Beobachtungsmaterial bis zu sechs Jahrzehnte ab. Weitere Daten verspricht ein Mitte ...


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