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Thomas Langstrumpf

Markus Drescher über einen Innenminister ohne Zöpfe und mit viel Fantasie

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: 1 Min.

Was haben Pippi Langstrumpf und der deutsche Innenminister gemeinsam? Sie machen sich die Welt, widdewidde wie sie ihnen gefällt. Zwar haben gerade im Bezug auf die »Sicherheit« in Afghanistan auch andere Regierungsmitglieder einen Hang zur Fantasie. Aber ob der Hartnäckigkeit mit der der Thomas (nicht zu verwechseln mit Pippis Freund Tommy) seit Jahren Falschmeldungen zu Flüchtlingen in die Welt setzt, hat er sich als einziger den Namen Langstrumpf ehrenhalber verdient.

Doch was treibt den Mann an, entgegen der offensichtlich katastrophalen Lage am Hindukusch - Tendenz: es wird noch schlimmer - und einer Beurteilung des Auswärtigen Amtes, die im Grunde auf ein »nichts Genaues weiß man nicht zu den Taliban« hinausläuft, an Abschiebungen nach Afghanistan festzuhalten? Ist es tatsächlich nur reiner Opportunismus, um in Wahlkampfzeiten im Vergleich zur AfD den allerhärtesten superkrassen Ausländer-raus-Typen am Start zu haben? Mit Sicherheit auch. Betrachtet man allerdings de Maizières andere Sicherheitsbaustellen, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass er sehr zielstrebig an der Abschaffung von Rechtsstaat, Bürgerrechten und Freiheit feilt. Das würde Pippi mit Sicherheit nicht gefallen. Deshalb: Sofortiger Entzug des Langstrumpf-Ehrentitels. Aber es gibt Ersatz. Wie hieß die fiese Erzieherin noch mal?

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