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Auszeichnung für Christoph Terhechte

Für die Förderung des koreanischen Films wird der Leiter der Sektion Forum bei den Berliner Filmfestspielen, Christoph Terhechte, beim Internationalen Filmfestival von Busan geehrt. Terhechte erhalte den diesjährigen Preis Korean Cinema Award, weil er regelmäßig koreanische Filme zur Berlinale eingeladen und damit »zur Globalisierung des koreanischen Kinos« beigetragen habe, teilten die Veranstalter am Montag auf der Festival-Website mit. Der gebürtige Münsteraner hatte 2001 die Leitung des Forums bei der Berlinale übernommen.

In den vergangenen fünf Jahren habe Terhechte die Aufmerksamkeit auf vielversprechende südkoreanische Regisseure gelenkt und verschiedene Filme ausgewählt, hieß es weiter. Dazu zählten etwa »10 Minutes« (10 Minuten/2013) von Lee Yong Seung und »End of Winter« (Winterende/2014) von Kim Daehwan.

Terhechte arbeitet seit 1984 als Filmkritiker. 1987 wurde er Redakteur der Tageszeitung »taz« in Hamburg. Nach einer Zwischenstation in Paris wechselte er 1991 zum Berliner Stadtmagazin »tip« und übernahm dort die Ressortleitung Film. Dem Auswahlgremium für das Forum der Berlinale gehört er seit 1991 an und wurde im Juni 2001 Nachfolger von Ulrich Gregor als Leiter des Forums.

Das Busan-Filmfestival (BIFF) gehört zu den bedeutendsten Filmfestspielen in Asien. Es fand 1996 erstmals in der zweitgrößten Stadt Südkoreas statt. Terhechte erhält den Preis bei der Eröffnungfeier zur 22. Ausgabe von BIFF (12. bis 21. Oktober). dpa/nd

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