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»Müller ist ein Förderer jüdischen Lebens«

Die Jüdische Gemeinde hält die Idee, Berlins Regierenden auf eine Antisemiten-Liste zu setzen, für falsch

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum (SWZ) erwägt, den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf seine Liste der weltweit schlimmsten Fälle von Antisemitismus zu setzen. Zur Begründung heißt es, Müller habe sich nicht von der antiisraelischen Boykottkampagne BDS (Boykott, Divestment and Sanctions) distanziert. Auch habe Müller es versäumt, rechtlich gegen die Al-Quds-Demo im vergangenen Juni vorzugehen. Gehört Müller auf die Antisemiten-Liste?
Die Entscheidung des hochgeschätzten SWZ ist unverhältnismäßig und falsch. Selbstverständlich wünsche ich mir vom Senat ein energischeres Engagement gegen Antisemitismus. Aber der Senat und auch Müller sind nicht untätig. Die Al-Quds-Demo fand unter strengsten Auflagen statt. Das Zeigen von Hisbollah-Fahnen war verboten, die Polizei hat judenfeindliche Slogans nicht zugelassen, der Innensenator und andere Regierungsmitglieder haben auf der Gegendemo gesprochen. In meinen Augen ist Müller ein Fö...


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