G20-Sonderausschuss nimmt Arbeit auf

Hamburg. Zur Aufarbeitung der Ausschreitungen beim G20-Gipfel hat in Hamburg ein Sonderausschuss der Bürgerschaft seine Arbeit aufgenommen. Auf der ersten Sitzung unterstützten am Donnerstag die 19 Mitglieder einstimmig die Bildung des Gremiums. Vertreter der LINKEN und der AfD machten jedoch deutlich, dass sie einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss mit mehr Kompetenzen bevorzugt hätten. Im Ausschuss angehört werden soll neben Experten und Betroffenen auch Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Der Ausschuss wird voraussichtlich bis zum Sommer 2018 tagen. Die AfD scheiterte mit ihrem Vorschlag, das autonome Zentrum Rote Flora bei einem Ortstermin in Augenschein zu nehmen. dpa/nd

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