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Wahlen in Kenia für ungültig erklärt

Nairobi. In Kenia ist die Wiederwahl von Präsident Uhuru Kenyatta für ungültig erklärt worden. Das Oberste Gericht entschied am Freitag, dass der Verlauf der Wahl nicht verfassungsgemäß gewesen sei, wie die Zeitung »Daily Nation« berichtete. Die Opposition hatte gegen das Ergebnis geklagt. Innerhalb von 60 Tagen müssen nun Neuwahlen stattfinden. Nach dem offiziellen Ergebnis wurde Präsident Kenyatta mit 54,4 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Oppositionsführer Raila Odinga kam demnach auf 44 Prozent. Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses hatte Unruhen ausgelöst. epd/nd

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