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Eingemauert in Ramstein

Früher war man skeptisch gegenüber der Friedensbewegung. Kippt die Stimmung in der Bevölkerung?

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als die Amerikaner in Vietnam kämpften, ließen die Soldaten hinter der Mauer der Air-Base Ramstein sich die Haare lang wachsen. Sie kifften und träumten gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung vom Frieden.

Heute nicht mehr. Aktivisten aus der Region um Kaiserslautern, die seit Montag fünf Kilometer von der Air-Base entfernt wie jedes Jahr ein Protestcamp errichtet haben, berichten vom »Insourcing«. Die Soldaten und ihre Familien schotten sich ab. »Das Armeefußvolk darf nicht einmal mehr die Familie mitbringen,« sagt Fee Strieffler, die zusammen mit ihrem Ehemann Wolfgang Jung seit Jahren das Infoblatt »Luftpost - Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein« herausgibt. Speziell seit 9/11, den Anschlägen auf die Zwillingstürme in New York gebe es eine Tendenz, sich in der Kaserne einzuigeln. Insgesamt umfasst die Kaiserslautern Military Community (KMC) über 50 000 US-Bürger. In ihr herrsche ein fa...


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