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Rumoren beim Staatsballett

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Nach erbittertem Widerstand des Ensembles gegen die kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September 2016 überraschend erfolgte Ernennung von Sasha Waltz und Johannes Öhman zum neuen Leitungs-Duo des Staatsballetts schienen sich die Wogen geglättet zu haben. Im April stellten die designierten Intendanten den Tänzerinnen und Tänzern sowie der Presse die Vorplanungen für ihre erste Spielzeit 2018/19 vor. An diesem Freitag wollten Waltz und Öhman, die in einem Jahr den Spanier Nacho Duato ablösen, nun auf einer weiteren Pressekonferenz konkreter werden und auch Auskunft über »zukünftige Kollaborationen und Kollaborateure« geben, wie es in der Einladung heißt.

Keine 24 Stunden vor dem anberaumten Termin wurde dieser nun jedoch am Donnerstagvormittag von Waltz und Öhman abgesagt - »aus Respekt gegenüber dem Ensemble und den kommenden Aufführungen«, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Formulierung lässt erahnen, dass die Vorbehalte der Compagnie, die sich dem klassischen Ballett verpflichtet sieht, gegen die Tanztheater-Choreografin Waltz längst noch nicht ausgeräumt sind. Bevor die neue Leitung das Licht der Öffentlichkeit sucht, soll offenbar hinter den Kulissen weiter vermittelt werden. Die Pressekonferenz, heißt es jedenfalls in der Mitteilung, solle zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Saison nachgeholt werden. mha

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