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Salafisten buhlen um Geflüchtete

Anteil von Asylbewerbern unter Besuchern der Al-Nur-Moschee »steigt kontinuierlich«

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Anteil von Geflüchteten unter den Besuchern der salafistisch geprägten Al-Nur-Moschee in der Neuköllner Haberstraße steigt kontinuierlich. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Fréderick Verrycken (SPD), die vor kurzem veröffentlicht wurde. »Es ist besorgniserregend, dass Geflüchtete sich vermehrt von den Angeboten der Salafisten in der Al-Nur-Moschee angesprochen fühlen«, sagt Verrycken dem »nd«. In der Stellungnahme der Senatsinnenverwaltung wird der Anstieg der Besucherzahl auf die räumliche Nähe der Moschee zu Flüchtlingseinrichtungen zurückgeführt. Auch sei es für viele Geflüchtete attraktiv, dass die Imame und Mitarbeiter der Moschee neben Arabisch die jeweilige Landessprache sprechen würden. Ob die Al-Nur-Moschee auch unmittelbar in Flüchtlingsunterkünften neue Mitglieder rekrutiert, dazu könne der Senat keine Angaben machen.

Im aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes heißt...


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