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Von nichts kommt nichts

Vor 175 Jahren entdeckte Julius Robert Mayer das Gesetz von der Erhaltung der Energie

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die wichtigsten Säulen einer nachhaltigen Energiepolitik sind bekanntlich erneuerbare Energien, kurz Erneuerbare genannt. Denn sie stehen - anders als fossile Energien - im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung: Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, Gezeitenenergie etc. Zwar hat sich der Ausdruck Erneuerbare als Synonym für eine umweltfreundliche Energieerzeugung weithin eingebürgert. Physikalisch korrekt ist er jedoch nicht. Energie lässt sich weder erneuern noch erschaffen oder vernichten. Sie kann nur umgewandelt werden von einer Form in eine andere. Das ist die Kernaussage des Energieerhaltungssatzes, der vor 175 Jahren erstmals von dem deutschen Arzt und Naturforscher Julius Robert Mayer formuliert wurde.

Zunächst allerdings stieß diese Entdeckung in der Fachwelt auf Unverständnis. Die erste Arbeit, die Mayer zum Problem der Energieumwandlung verfasste, gelangte erst gar nicht zur Veröff...


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