20 Anfragen bei neuer Stelle für NS-Devotionalien

Hoher Bedarf für Beratungsangebot bei der Bundeswehr zeigt sich bereits im ersten Monat / LINKE: Vielsagend, dass solch ein Angebot noch notwendig ist

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Berlin. In der Debatte um rechtsradikales Gedankengut und Wehrmachtsverherrlichung in der Bundeswehr hat die neue Beratungsstelle im ersten Monat ihres Bestehens bereits 20 Anfragen erhalten. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der LINKEN hervor, wie die »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Montag) berichtet. Dabei ging es vor allem um den Umgang mit Gedenktafeln, Gegenständen oder Fotos von Wehrmachtsangehörigen. Die im Juli gegründete Ansprechstelle für militärhistorischen Rat (AmR) gab 12 Antworten und riet meist dazu, zu den Exponaten Erläuterungstafeln anzubringen oder sie in zugelassenen militärhistorischen Sammlungen aufzubewahren.

Die Ansprechstelle befindet sich im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam und berät Bundeswehr-Dienststellenleiter und Vorgesetzte, wie sie mit historischen Ausstellungs- und Erinnerungsstücken umgehen sollen. Dabei geht es auch darum, ob Exponate – insbesondere aus der Zeit des Nationalsozialismus und der Wehrmacht - in einer Kaserne stehen bleiben dürfen oder weg müssen.

Die Stelle bestätigt zum Beispiel die Entscheidung der Bundeswehr-Universität Hamburg, ein Foto ihres Namensgebers, Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, in Wehrmachtsuniform wieder aufzuhängen. Manch ein Rat ist aber durchaus umstritten. Bei einem Zeitungsfoto von einem Richtfest im Dritten Reich, auf dem der Ansatz einer Hakenkreuzfahne zu sehen ist, lautet die Empfehlung, »das Hakenkreuz auf dem Foto so abzudecken, dass das Originalbild dabei nicht beschädigt wird.«

Die LINKE kritisiert dieses Vorgehen als Manipulation eines Fotos und »Geschichtsklitterung«. Die innenpolitische Expertin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, erklärte: »Alleine schon die Tatsache, dass die Bundeswehr 72 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eine solche Ansprechstelle benötigt, zeigt, wie schlecht es um das Geschichtsbewusstsein bei den Kommandeuren der Bundeswehr steht.« Agenturen/nd

Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Na, dann aber hopp!

Schenken was wirklich Freude macht. Starke Inhalte statt kapitalistischen Überfluss.

Jetzt bestellen oder verschenken