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Lettland will staatenlose Kinder einbürgern

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Riga. Lettlands Präsident Raimonds Vejonis hat sich einem Medienbericht zufolge für eine automatische Einbürgerung staatenloser Kinder in dem baltischen EU- und NATO-Staat ausgesprochen. Nach Angaben des Innenministeriums in Riga leben derzeit rund 242 000 Nichtbürger in Lettland - das sind gut elf Prozent der knapp zwei Millionen Einwohner zählenden Bevölkerung. Dabei handelt es sich um Bürger der Sowjetunion, die nach deren Zerfall 1991 im unabhängigen Lettland geblieben sind, und deren Nachkommen - mehrheitlich ethnische Russen, Weißrussen und Ukrainer. Nichtbürger haben ein Aufenthaltsrecht in dem EU-Land, besitzen aber weder die lettische noch eine andere Staatsbürgerschaft. Sie haben deutlich weniger Rechte als die Bürger des Baltenstaats. dpa/nd

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