Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Barley will Familien mit geringen Einkommen stärker fördern

Berlin. Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) fordert mehr Unterstützung für Familien mit geringen Einkommen. »Alle Kinder sollen Chancen auf ein gutes Aufwachsen haben«, sagte Barley am Dienstag in Berlin. Die SPD-Politikerin hat sowohl Kinder aus von Hartz IV betroffenen Familien im Blick, als auch Haushalte, die von sogenannter verdeckter Armut betroffen sind. Barley zufolge handelt es sich dabei um rund eine Million Familien in Deutschland, die zuviel verdienen um Grundsicherung zu beziehen, aber zu wenig um steuerliche Erleichterungen zu erhalten. Die Familienministerin schlägt im Kern eine Reform des Kindergeldes vor. Dabei sollen der Kinderzuschlag, den Haushalte mit geringem Einkommen zusätzlich beantragen können, und das derzeitige Kindergeld verschmelzen. Damit sollen deutlich mehr Familien mit geringerem Einkommen erreicht werden. Steigt das Einkommen dieser Familien sinkt auch der Betrag des neuen Kindergeldes wieder. Keine Familie wird aber weniger als den derzeitigen Kindergeldsatz von 192 Euro für das erste und zweite Kind erhalten. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln