Werbung

Nach dem Hurrikan: Aufruf zu Spenden für Kuba

Zerstörungen durch »Irma«: Künstler und Politiker der Linkspartei hoffen auf »eine Welle der internationalen Solidarität«

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Künstler und Politiker der Linkspartei rufen nach dem Hurrikan »Irma« zu einer Solidaritätsaktion mit Kuba auf. Das Land brauche »dringend unsere Hilfe«, nach dem Wirbelsturm sei »eine Welle der Solidarität« nötig. »Auch für die kubanische Gesellschaft ist es ganz wichtig, praktisch zu erfahren, dass sie nicht isoliert ist, sondern internationale Solidarität erfährt, wie sie selbst immer zu geben bereit war.«

Nahezu die komplette Nordküste des Landes stehe unter Wasser, die Schäden an Häusern, Schulen und Infrastruktur seien immens, heißt es in dem Aufruf zur Solidarität. Spenden für den Wiederaufbau sollen demnach auf das Konto des Netzwerk Cuba überwiesen werden. Unterstützt wird der Appell unter anderem von den linken Fraktions- und Parteivorsitzenden, vom Liedermacher Konstantin Wecker, der Schriftstellerin Daniela Dahn, der Malerin Heidrun Hegewald sowie der Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch.

Es war das erste Mal seit 1932, dass das Zentrum eines Hurrikans der höchsten Kategorie fünf in Kuba auf Land traf. In Kuba tötete er nach Angaben des Zivilschutzes zehn Menschen: Manche der Opfer ertranken in den Fluten, andere wurden durch Stromschläge, einstürzende Bauwerke oder den Absturz eines Balkons auf einen vorbeifahrenden Bus getötet. Der kubanische Zivilschutz hatte in den vergangenen Tagen mehr als eine Millionen Menschen aus den Gefahrengebieten evakuiert, darunter mehr als 30.000 Touristen. nd/Agenturen

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen