Die Zukunft hat Verspätung

Bei der IAA in Frankfurt reden deutsche Hersteller viel über Elektromobilität - die Umstellung läuft schleppend

  • Von Ulrich Glauber, Frankfurt, und Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer ist ein Freund klarer Worte. »Das Wichtigste, das es derzeit zu kaufen gibt, das Model 3 von Tesla, wird nicht in Frankfurt gezeigt«, kommentierte der Leiter des Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen im »Handelsblatt« das Fernbleiben des kalifornischen Autoherstellers auf der 67. Internationalen Automobilausstellung (IAA) für Pkw in Frankfurt am Main. Tesla bietet derzeit für 35 000 Dollar (29 200 Euro) den wohl am ehesten massentauglichen Personenwagen mit reinem Elektroantrieb an. Die deutschen Hersteller demonstrieren dagegen auf der IAA, dass sie nach Abgasbetrug und trotz drohender Fahrverbote für Dieselautos in Städten an serienmäßigen Alternativen zu Pkw mit Verbrennungsmotoren außer Show wenig zu bieten haben.

Das scheint auch die Bundeskanzlerin so zu sehen. Angela Merkel wird die wichtigste Automesse der Welt an diesem Donnerstag offiziell für das breite Publik...


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