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Documenta-Finanzen

Noch gibt es keine Bürgschaften für die finanziell angeschlagene documenta in Kassel. Der Betrieb der Kunstausstellung ist bis zum geplanten Ende am Sonntag gesichert und die Gesellschaft weiter zahlungsfähig, sagte Christoph Schlein, Sprecher des hessischen Kunstministeriums. Laut einem Bericht der »Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen« droht der documenta ein Defizit in Höhe von sieben Millionen Euro.

Derzeit liefen Gespräche darüber, wie eventuell notwendig werdende Bürgschaften aussehen könnten. Laut Schlein muss der Landtag nicht an der Entscheidung darüber beteiligt werden. Zurzeit sind externe Wirtschaftsprüfer damit beschäftigt, die Finanzen der documenta zu analysieren. Ihr Bericht soll bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 21. September vorliegen. Dann werde die Landesregierung über eine Bürgschaft entscheiden, sagte Schlein. Auch die Stadt Kassel hat noch keine Entscheidung gefällt. Das Thema werde bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 25. September auf der Tagesordnung stehen. dpa/nd

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