Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Versorgung von Ex-Staatssekretären im Nordosten in der Kritik

Neubrandenburg. Der Steuerzahlerbund Mecklenburg-Vorpommern kritisiert die Alimentierung ausgemusterter Staatssekretäre im einstweiligen Ruhestand. Von 2012 bis 2016 habe die Schweriner Landesregierung seinen ehemaligen Spitzenbeamten knapp 1,5 Millionen Euro gezahlt, berichtete der »Nordkurier« unter Berufung auf die Schweriner Staatskanzlei. Hintergrund der Kritik: Die bisherige Bevollmächtigte des Landes in Berlin, Pirko Zinnow, wurde in den einstweiligen Ruhestand geschickt, nachdem der Posten mit Schwesigs Vertrauter Bettina Martin neu besetzt wurde. Drei Monate lang erhält die Staatssekretärin im Ruhestand ihre vollen Bezüge von knapp 10 000 Euro. Danach stehen ihr bis zu drei Jahre lang 72 Prozent des Gehalts zu. Im Anschluss gibt es bis zum Eintritt in die Rente ein Ruhegeld. Seit der Neugründung des Landes 1990 seien 29 Staatssekretäre unter verschiedenen Landesregierungen in den einstweiligen Ruhestand geschickt worden. Diese Summen seien immens, erklärte die Landesvorsitzende des Steuerzahlerbundes, Sophie Mennane-Schulze. Letztlich bade der Steuerzahler die üppige Alimentierung der Staatssekretäre im einstweiligen Ruhestand aus. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln