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Haftstrafe und Freispruch nach Buttersäureanschlag

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Leipzig. Für den Anschlag auf die Wohnung des sächsischen Justizministers Sebastian Gemkow (CDU) ist ein 30-Jähriger aus der rechten Fußballszene zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Leipzig sprach den Mann am Montag der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung schuldig. Ein zweiter Angeklagter aus Nordrhein-Westfalen wurde freigesprochen. Das Gericht geht allerdings davon aus, dass der Angriff im November 2015 gar nicht Gemkow gegolten hat. Vielmehr hätten die etwa zehn vermummten Angreifer, zu denen Angeklagte gehört habe, eine benachbarte linke Wohngemeinschaft treffen wollen. Die Täter hatten laut Gericht mitten in der Nacht zwölf große schwere Granitsteine gegen die Fenster der Erdgeschosswohnung geschmettert. Die Scheiben waren mit einer Folie gesichert. Trotzdem landeten zwei Steine im Wohnzimmer. Anschließend wurden noch mit Buttersäure gefüllte Weihnachtsbaumkugeln hinterhergeworfen. Gemkow schlief zu der Zeit mit seiner Familie in der Wohnung. Gegen das Urteil kann innerhalb einer Woche Berufung eingelegt werden. K.s Verteidiger wollte sich dazu nach der Verhandlung zunächst nicht äußern. dpa/nd

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