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Koloniales Erbe

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Hermann Parzinger, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, hat mehr Geld für die Erforschung des kolonialen Erbes in den deutschen Museen gefordert. Angesichts der Menge der Objekte stehe eine jahrelange, wenn nicht jahrzehntelange Arbeit bevor, sagte er am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion zum geplanten Humboldt-Forum im Berliner Schloss. Durch die aktuelle Debatte sei das öffentliche Bewusstsein für die Dringlichkeit des Themas gewachsen. »Ich bin optimistisch, dass das auch bei der Politik ankommt.«

Die Ethnologin Larissa Förster von der Humboldt-Universität nannte die Diskussion »längst überfällig«. Seit Jahren sei bekannt, dass im Berliner Schloss die völkerkundliche Sammlung der Preußenstiftung gezeigt werde, dennoch sei bisher viel zu wenig passiert, sagte sie. »In den Herkunftsländern gibt es die Wut darauf, dass die Objekte geraubt wurden. Und es gibt Enttäuschung und Frust, dass man von den Institutionen hier nichts aktiv hört.« Vor dem Veranstaltungsgebäude protestierte die Initiative »No Humboldt 21« dagegen, dass die Nachfahren kolonialisierter Völker nicht zu der Diskussion eingeladen waren. Parzinger sagte zu, künftig verstärkt Betroffene einzubeziehen. dpa/nd

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