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DIW-Chef: Deutschland braucht mehr Pflegekräfte

Berlin. Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert eine höhere Wertschätzung und eine bessere Bezahlung für Altenpfleger. »Der Altenpflegeberuf ist für mich ein gutes Beispiel für den Irrsinn, mit dem derzeit über Leistungsträger und deren steuerlichen Entlastung diskutiert wird«, sagte Fratzscher dem »Tagesspiegel«. Nicht Besserverdiener, sondern Altenpfleger seien »die wirklichen Leistungsträger«. Man müsse Nachtschichten und Wochenenddienste machen und die Arbeit sei auch psychologisch anspruchsvoll. Zugleich sei die Bezahlung »jämmerlich«. »Wir brauchen eine angemessene Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen«, forderte er. Nach Berechnungen des DIW sind bis 2040 rund eine weitere Million an Fachkräften in der Pflege nötig. Zu den im Wahlkampf versprochenen Steuerentlastungen sagte Fratzscher im Deutschlandfunk: Die Einkommensteuersenkungen, die CDU/CSU und SPD vorgeschlagen hätten, würden hauptsächlich dem oberen Drittel zugute kommen. epd/nd

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