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»Man sollte sich nie sicher sein«

Die düstere TV-Serie »Babylon Berlin« hatte Premiere - ein Gespräch mit den Machern

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

»Babylon Berlin«, eine 1929 angesiedelte Thriller-Serie, ist einer der seltenen Fälle, bei denen die Verfilmung besser ist als die Vorlage. Die Serie ist anspruchsvoller und komplexer gebaut als das Buch. Als Autoren und Regisseure haben Sie die teils betuliche Vorlage von Volker Kutscher zerhackt und - mit Mut zum Trash und zur Überforderung - als finsteres und verwirrendes Kaleidoskop wieder zusammengesetzt. Wie sind Sie überhaupt auf diesen Stoff gekommen?

Henk Handloegten: Wir hatten schon lange den Wunsch, etwas in der Weimarer Republik anzusiedeln. Es sollte ein Sittengemälde werden, wir wollten sozusagen die »ganze Zeit« erzählen. Allein der Wunsch bringt einen aber noch nicht weiter: Man hat eine Zeit, aber keine Geschichte. Als X-Filme schließlich die Rechte an Volker Kutschers Romanen erwerben konnte, brachte das eine Form rein.

Wie weit ging dabei Ihre Freiheit gegenüber dem Buch, und an welchen Stellen sind ...


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