Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Fünf Verletzte bei Auto- und Messerattacken in Kanada

  • Lesedauer: 2 Min.

Berlin. Bei einer Angriffsserie in Kanada sind am Wochenende fünf Menschen verletzt worden. Die Polizei ging von einem »Terroranschlag« aus und gab am Sonntag die Festnahme eines Verdächtigten bekannt. Der mutmaßliche Täter hatte demnach am Samstagabend am Stadion der Stadt Edmonton während eines Footballspiels mit dem Auto eine Absperrung niedergerissen und einen Polizisten angefahren. Stunden später fuhr er mit einem gemieteten Kleintransporter vier Fußgänger an.

Nach Angaben des Polizeichefs der westkanadischen Stadt, Rod Knecht, handelt es sich mutmaßlich um einen Einzeltäter. Demnach wurde der am Stadion angefahrene Beamte mehrere Meter durch die Luft geschleudert. »Ein etwa 30-jähriger Mann sprang dann aus dem Auto und begann wild auf den Polizisten einzustechen«, erklärte Knecht. Der Angreifer sei anschließend zu Fuß geflohen.

Wenige Stunden später fuhr der Verdächtige mit einem Lieferwagen in zwei Gruppen von Fußgängern im Zentrum von Edmonton, nachdem er vor einer Verkehrskontrolle geflohen war. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen. Es handele sich um einen Mann aus Edmonton, erklärte die Polizei. Kanadas Regierungschef Justin Trudeau zeigte sich »sehr besorgt und beunruhigt« über den Vorfall in Edmonton. Er sprach von einem »Terroranschlag« und erklärte, gegenüber dem »Hass« sei immer Wachsamkeit nötig. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln