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Wenn der Kaiser längst so sehr angeschlagen ist, dass er nur noch in Unterwäsche herumläuft, das lehrte uns schon Hans Christian Andersen, schweigen die opportunistischen Hofschranzen noch eine ganze Weile. Um in dem Moment, da ein Kind die Wirklichkeit in ihre Metawelt holt, umso lauter lachend über ihren Chef herzufallen. Horst Seehofer ahnt längst - das zeigen seine entglittenen Gesichtszüge der vergangenen Tage -, dass irgendwann die Seinen nur noch abwinken, wenn er von der Obergrenze faselt. Dann wird Markus Söder oder wer auch immer mit dem übergelaufenen Hofstaat feststellen, dass Seehofer schon öfter unbekleidet durch München gegeistert ist. Die neuen Getreuen werden sich auf die Krachledernen hauen, das ein oder andere Beispiel für die schon länger zu ahnende Umnachtung ihres Ex-Vorstehers darbieten - und die CSU-Monarchie in Bayern fortzusetzen versuchen. Und Seehofer? Der wird wie immer in solchen Fällen versichern, dass er stets alle Menschen geliebt hat. oer

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