Werbung

Theaterkritik

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Nach dem Auszug der Staatsoper aus dem Schillertheater fordern die Berliner Grünen Klarheit über die Zukunft des Hauses. »Wir sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und ein Gesamtkonzept für das Haus entwickeln«, sagte der Grünen-Kulturexperte Daniel Wesener. »Das alte Schillertheater braucht eine langfristige Perspektive, nicht immer neue Zwischennutzungen. Nur so lassen sich unnötige Kostensteigerungen vermeiden.«

Das traditionsreiche Haus in Charlottenburg war seit 2010 Übergangsquartier für die Staatsoper, solange ihr Stammhaus Unter den Linden saniert wurde. Nach einem Bericht der Kulturverwaltung zu den anstehenden Haushaltsberatungen im Abgeordnetenhaus sollen nun im kommenden Jahr die Kudamm-Bühnen hier einziehen, bis ihr neues Theater am Kurfürstendamm steht.

Zunächst soll das Haus nun nach der siebenjährigen Nutzung durch die Staatsoper im nächsten und übernächsten Jahr für vier Millionen Euro hergerichtet werden. Wesener, auch parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, stellt diese Übergangslösung in Frage. »Mit über 2000 Quadratmetern Bühnenfläche und 1000 Zuschauerplätzen müssten die Kudamm-Bühnen dann fast das Doppelte ihrer bisherigen Raumverhältnisse bespielen und finanzieren«, sagte er. »Schließlich sind auch die Betriebskosten mit rund 900 000 Euro im Jahr nicht unerheblich.«

Dem Bericht zufolge ist außerdem vorgesehen, dass die Kulturverwaltung die Mietkosten von gut 1,1 Millionen Euro im Jahr trägt. Außerdem soll der jährliche Zuschuss an das Theater von derzeit 235 000 Euro auf gut 900 000 Euro angehoben werden. Das Thema soll bei der Zweiten Lesung des Kulturhaushalts am kommenden Montag im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses besprochen werden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen