Vorbote des Winters

Esskastanien empfehlen sich als gesunde und glutenfreie Delikatesse

  • Von Dorothee L. Weiß
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Im Oktober reifen in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und in klimatisch milden Weingegenden Deutschlands wieder die nussartig-süßlich schmeckenden Edelkastanien heran. Häufig als Maroni, in der Pfalz als Keschde und in Süddeutschland als Kesten bezeichnet, unterscheiden sich die Früchte der Esskastanie äußerlich von denen der Rosskastanie durch ihre auffällig langen, spitzen Stacheln am Fruchtbecher.

Die Edelkastanie (lateinisch Castanea sativa) ist eine nahe Verwandte der Eiche und gehört zur Familie der Buchengewächse. Ihr Kohlenhydratgehalt liegt ungleich höher als der von Bucheckern, auch über dem von Weizen, Gerste, Roggen oder Mais. Verglichen mit anderen Nüssen haben die Esskastanien viel weniger Fett, und zwar nur zwei Gramm auf 100 Gramm. Ihre hohe Haltbarkeit hat die Kastanie vom Mittelalter bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Grundnahrungsmittel in den genannten Regionen werden lassen. Entspre...


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