Werbung

Vorerst kein weiterer Streik an der Charité

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Pflegekräfte an Berlins Universitätsklinik Charité nehmen ihren Streik in dieser Woche nicht wieder auf. Das haben Tarifberater und Tarifkommission der Beschäftigten beschlossen, teilte die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch mit. Die Gewerkschaft sei beauftragt, »sich konstruktiv kritisch mit angemessenem Misstrauen auf einen Verhandlungsprozess einzulassen«, hieß es weiter. Bis Mitte November würden konkrete Ergebnisse erwartet. Die Bereitschaft, den Streik wiederaufzunehmen, sei allerdings unvermindert hoch.

Ursprünglich sollte vom 2. Oktober an wieder gestreikt werden. Wegen neuer Vorschläge der Unternehmerseite hatte ver.di den Streikbeginn kurzfristig abgesagt, am Tag der Einheit sollte ohnehin nicht gestreikt werden. Die Pflegekräfte hatten schon vom 18. September an die Arbeit für eine Woche niedergelegt.

Im Streit zwischen Klinikleitung und ver.di geht es um die Einhaltung von bereits im letzten Tarifvertrag verankerten Mindestbesetzungen auf den Stationen. Dabei pocht ver.di auf Maßnahmen zur Entlastung von Schwestern und Pflegern, eindeutige Besetzungsvorgaben für die Schichten und definierte Belastungsgrenzen und fordert einen einklagbaren Anspruch. Das lehnte die Charité bislang ab. Die Klinik setzt sich nach eigenen Angaben seit Jahren dafür ein, mehr Personal für die Pflege zu gewinnen und verweist auf einen Zuwachs um 270 Kräfte.

Der 2016 abgeschlossene befristete Tarifvertrag für Gesundheitsschutz (TV-GS) hatte Vereinbarungen zur Entlastung der 4200 Pflegekräfte fixiert. Die Gewerkschaft hatte den Vertrag im Juni auslaufen lassen, weil die bisherigen Besetzungspläne auf den Stationen und in vielen Funktions- und Arbeitsbereichen wirkungslos waren. Hauptziel des Streiks ist ein neuer Tarifvertrag, der klarer und verbindlicher formuliert ist und die Überlastungssituation beendet. dpa/tm

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen