Werbung

Dutzende dunkle Dinge

Von Udo Bartsch

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Was soll das denn sein? Federball, Mütze, Skateboard, Regenschirm und 84 weitere Gegenstände verstecken sich jeweils zu neunt in verwirrenden Bildkompositionen. Alles ist schwarz-weiß, zu erkennen sind nur Silhouetten. Theoretisch. Denn auf den ersten Blick sind die Silhouetten überhaupt nicht zu erkennen. Und genau das ist der Witz an der Sache.

Hier kommt es auf die Details an: Da ragt aus einem Schattenriss der Zipfel des Kopfkissens heraus, da wölbt sich an der Bildkante die Rundung der Gießkanne. Prima, wenn man das schnell entdeckt. Noch besser, wenn Kissen und Kanne tatsächlich zu den aktuell gültigen Suchgegenständen gehören. Denn das muss nicht sein. Der Zufall und eine Aufgabenkarte geben vor, ob in der aktuellen Spielrunde zwei, drei, vier oder fünf Schattenrisse erkannt werden sollen und welche neun Gegenstände überhaupt in Frage kommen. Ihre Fundstücke markieren die Spieler geheim mit Klötzchen auf einem Tableau. Pro Treffer gibt es einen Punkt.

Das versteht jeder, lustig und originell ist die Aufgabe obendrein. Gerade wenn etwas größere Gruppen mal kurz ohne lange Erklärungen losspielen wollen, passt »Schattenmeister« bestens. Einziges Manko: Manche erkennen die Lösungen regelmäßig schneller als andere. Eine ungleich begabte Runde muss sich Handicaps einfallen lassen - oder akzeptieren, dass ständig dieselben gewinnen.

»Schattenmeister« von Wolfgang Warsch, Piatnik, für drei bis sechs Spieler ab 8 Jahre, ca. 33 Euro

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!