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Entschuldigung für Polizeigewalt

Spanien bedauert Verletzte und fordert Neuwahlen in Katalonien

Madrid. Die spanische Regierung hat sich für die Verletzten durch Polizeigewalt beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien entschuldigt. Er »bedauere« die Verletzungen, sagte der Vertreter der spanischen Zentralregierung für Katalonien, Enric Millo.

Unterdessen forderte die spanische Regierung zur Beilegung der Krise Neuwahlen in Katalonien. Das sagte Regierungssprecher Íñigo Méndez de Vigo am Freitag. Beim Referendum hatten 90 Prozent der Wähler für eine Abspaltung von Spanien gestimmt. Madrid erklärte das Referendum für illegal.

Wann die katalanische Regionalregierung die Unabhängigkeitserklärung verkündet, ist derweil unklar. Das spanische Verfassungsgericht hatte eine für Montag geplante Sitzung verboten. Der Chef der Regionalregierung, Carles Puigdemont, will am Dienstag in Barcelona sprechen. Agenturen/nd Seite 8

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