Blicke ins Weite

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: 1 Min.

Wenn in Paris das Herz der französischen Literatur schlägt, befinden sich dann frankophone Autoren etwa aus Haiti, Indien, Kamerun, Martinique, Tunesien an der Peripherie? Frankreich als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse will sich als Machtzentrum präsentieren und alle Länder gleich mit vertreten, wo Französisch gesprochen wird. Schön für deren Autoren, denen ein aus Paris gesteuertes stattliches Übersetzungsprogramm zugute kommt, schön für uns, die wir sie dadurch kennenlernen und erleben werden, wie eigenständig sie doch sind.

Mit ihren Erfahrungen - nationaler, sozialer, individu- eller Art - ziehen sie uns Leser mittels ihrer Texte in geistige Zwiegespräche, so wie es Schriftsteller aus Bolivien und Mosambik, aus Tschechien und Lett- land, aus Norwegen und Dänemark, aus den USA und Russland ja ebenfalls tun. Blicke ins Weite also über den deutschen Tellerrand hinaus, ohne die literarische Vielgestaltigkeit zu übersehen, die es in nächster Nähe gibt. Lassen wir uns darauf ein! Suchen wir das Ungewohnte. Pflegen wir die Neugier!

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