Sturmtief wirkt weiter nach

Die Auswirkungen des schweren Sturmtiefs »Xavier« halten die Aufräumkräfte in der Region weiter auf Trab: Vor allem bei der Bahn, in Parks und an Straßen mussten auch am Montag noch Schäden beseitigt werden. Am vergangenen Donnerstag hatte der Sturm Bäume wie Streichhölzer umknicken lassen.

Rund 20 000 Bäume wurden laut einer Schätzung der Senatsumweltverwaltung in Berliner Wäldern erheblich beschädigt oder umgeknickt. Es werde noch mehrere Wochen dauern, bis alle Wanderwege wieder frei zugänglich seien, teilte die Senatsverwaltung mit. Das Betreten der Wälder bleibe lebensgefährlich.

Nach einer ersten Bilanz waren in Südbrandenburg 800 bis 1000 Bäume umgestürzt, im Westen des Landes 600 und im Osten etwa 650.

Auch in den Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten nähmen die Arbeiten noch einige Tage in Anspruch. Erst nach und nach könnten einige Anlagen wieder für Spaziergänger geöffnet werden, sagte Frank Kallensee, Sprecher der Stiftung. Mindestens bis Mittwoch bleibe noch der Neue Garten in Potsdam gesperrt, wo mindestens 80 Bäume umstürzten. dpa/nd

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  • ndPodcast
    Berliner*innen werden laut gegen Verdrängung / Außerdem: Brandanschlag gegen Hausprojekt / Tramlinie durch den Görli / Berliner Vermüllung
    • Länge: 00:16:57 Stunden

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