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In einem Schöneberger Wohnhaus leben eine muslimische, eine jüdische und eine christliche Familie. Berührungspunkte gibt es wenige - bis aus der nahe gelegenen Turnhalle eine Notunterkunft für Geflüchtete wird. Angefacht durch Medien, das Umfeld und das Engagement der christlichen Tochter in dem Heim entstehen in der Hausgemeinschaft erste Spannungen bis hin zu einer Romeo-und-Julia-Situation, als sich die muslimische Tochter in den jüdischen Sohn verliebt und die christliche Familie mit rechten Bewegungen sympathisiert. Die Theaterreihe »Shalom - Salam: wohin?« wird seit 2015 jährlich mit Berliner Jugendlichen christlicher, jüdischer und muslimischer Prägung inszeniert und ist für fünf Jahre geplant. Das Projekt will so den interreligiösen Dialog vorantreiben. Besonders unter Jugendlichen sind die Vorurteile gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften oft stark ausgeprägt. mjo Foto: Deutsch-Jüdisches Theater

Premiere »Shalom - Salam: wohin?«, 11. Oktober, 20 Uhr, Tiyatrom - Türkisches Theater Berlin, Alte Jakobstraße 12, Kreuzberg

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