Geschäftsführer der LINKEN angeblich vor Rücktritt

Medienbericht: Streit um Kritik Lafontaines an den Parteichefs

Berlin. Im Vorstand der LINKEN ist offenbar eine Krise ausgebrochen. Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn wolle demnächst zurücktreten, berichtete der »Tagesspiegel« am Mittwoch. Die LINKE-Chefs Katja Kipping und Bernd Riexinger sollen dem Parteimanager unter anderem vorgeworfen haben, er habe sie nicht öffentlich gegen Kritik von Oskar Lafontaine in Schutz genommen. Der saarländische Fraktionschef hatte sich kurz nach der Bundestagswahl erneut gegen Teile der Flüchtlingspolitik seiner Partei gestellt und die Vorsitzenden direkt verbal attackiert.

Als Quelle für seine Informationen nannte der »Tagesspiegel« »Kreise des geschäftsführenden Parteivorstandes«. Kipping wies den Bericht zurück und erklärte per Twitter, sie wolle weiter mit Höhn zusammenarbeiten. Aus Vorstandskreisen hieß es gegenüber »nd«, dass »Gerüchte« zu dem Thema kursierten. Höhn selber war am Mittwoch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. nd

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Das Blättchen Heft 22/17