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Amri hätte verhaftet werden können

Berliner Sonderbeauftragter sieht grobe Fehler bei Polizeiarbeit

Berlin. Der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz Anis Amri hätte schon frühzeitig verhaftet werden können. Der Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt am 19. Dezember vergangenen Jahres hätte somit verhindert werden können. Das ist das Ergebnis des Abschlussberichts des Sonderermittlers Bruno Jost, den der Berliner Senat damit beauftragt hatte, den Anschlag und mögliches Behördenversagen zu untersuchen. Amri war den Ermittlungsbehörden schon seit längerem bekannt und wurde als islamistischer Gefährder geführt. Eine Observierung durch die Berliner Polizei wurde nach nur kurzer Zeit im Juni 2016 beendet, obwohl die Maßnahme noch bis Oktober genehmigt war. Die Polizei hatte dies damit begründet, dass sie keine Anzeichen zur Vorbereitung eines Verbrechens gefunden habe. Tatsächlich stellte sich aber heraus, dass Amri mit Drogen handelte. Das hätte zu einer Verhaftung führen können, meinte Jost am Donnerstag. »Es gab grobe Fehler, die nicht hätten vorkommen dürfen.« jot Seite 9

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