Werbung

230 Tote bei Anschlag in Somalia - Präsident kündigt dreitägige Staatstrauer an

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Frankfurt/Main. In Somalia sind bei einem der schwersten Terroranschläge der vergangenen Jahre am Wochenende mindestens 231 Menschen getötet worden. Das bestätigten Polizeikreise und Vertreter mehrerer Krankenhäuser. Präsident Mohamed Abdullahi Farmaajo kündigte am Sonntag eine dreitägige Staatstrauer an. Am Samstag war auf einer belebten Kreuzung in der Hauptstadt Mogadischu eine Autobombe explodiert. Rettungskräfte waren am Sonntag damit beschäftigt, Überlebende aus den Trümmern der beschädigten Gebäude zu retten.

Der Anschlag fand auf einer Kreuzung am Eingang zu einem Gebäude statt, in dem Hotels, Restaurants und Büros der Regierung untergebracht sind. Über die Hintergründe wurde zunächst nichts bekannt. Vermutet wird, dass die Terrorgruppe Al-Schabaab hinter dem Anschlag steckt. Die Islamisten kämpfen in Somalia für einen islamischen Gottesstaat und verüben immer wieder Angriffe auf Zivilisten und Einrichtungen der Regierung.

Die Vereinten Nationen verurteilten den Anschlag. Die UN-Mission in Somalia (UNSOM) nannte den Angriff barbarisch, der UN-Sondergesandte für Somalia, Michael Keating, erklärte seine Abscheu für die Tat. Präsident Farmaajo rief die Bevölkerung auf zusammenzustehen. »Der Terror wird nicht siegen«, sagte er. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!