Werbung

Medikamentenrückstände gefährden Trinkwasser

Berlin. Experten der Berliner Wasserbetriebe und des Landesamtes für Gesundheit und Soziales warnen vor Rückständen spezieller Blutdrucksenker in Gewässern. So könnten Sartane die Qualität der Trinkwasserversorgung in Deutschland gefährden. In der Bundesrepublik werden jährlich 15 Milliarden Tagesdosen Blutdrucksenker verordnet. Die Gesamtmenge summiert sich auf 400 Tonnen pro Jahr, wovon mehr als die Hälfte auf die Wirkstoffe Metoprolol und Sartane entfällt. Letztere finden sich nahezu vollständig im Kläranlagenablauf wieder und wurden in recht hohen Konzentrationen in Oberflächengewässern nachgewiesen. nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung