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Medikamentenrückstände gefährden Trinkwasser

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Berlin. Experten der Berliner Wasserbetriebe und des Landesamtes für Gesundheit und Soziales warnen vor Rückständen spezieller Blutdrucksenker in Gewässern. So könnten Sartane die Qualität der Trinkwasserversorgung in Deutschland gefährden. In der Bundesrepublik werden jährlich 15 Milliarden Tagesdosen Blutdrucksenker verordnet. Die Gesamtmenge summiert sich auf 400 Tonnen pro Jahr, wovon mehr als die Hälfte auf die Wirkstoffe Metoprolol und Sartane entfällt. Letztere finden sich nahezu vollständig im Kläranlagenablauf wieder und wurden in recht hohen Konzentrationen in Oberflächengewässern nachgewiesen. nd

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