Werbung

Deutschland soll mehr Geld in die EU einzahlen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Brüssel. Finanzminister Christian Görke (LINKE) hat einen höheren Beitrag Deutschlands zum EU-Haushalt gefordert. Man könne nicht zusätzliche Aufgaben von der EU wie etwa Grenzschutz, Verteidigung oder Klimaschutz verlangen, aber nur den gleichen Beitrag einzahlen, sagte Görke bei einem Besuch in Brüssel. »Das wird nicht funktionieren.« Zudem müsse auch auf den Austritt Großbritanniens aus der EU reagiert werden. 2015 zahlte Deutschland unter dem Strich rund 14,3 Milliarden Euro in den EU-Haushalt ein. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entspricht dies in etwa einem Prozent. Denkbar wären laut Görke 1,2 Prozent. Absolut gerechnet ist Deutschland bislang größter Nettozahler in der EU. Görke forderte, dass Brandenburg weiterhin Gelder aus den EU-Strukturhilfefonds erhalten müsse. Weil Ostdeutschland wirtschaftlich aufgeholt hat und osteuropäische Staaten in die EU aufgenommen wurden, die dringender Hilfe benötigen, ist dies umstritten. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!