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Flughafengesellschafter beraten über Tegel

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Berlin, Brandenburg und der Bund beraten auf einer vorgezogenen Gesellschafterversammlung über die Zukunft des Flughafens Tegel. Das Treffen werde am 26. Oktober stattfinden, kündigte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus an. Bei einem Volksentscheid am 24. September in Berlin hatte eine Mehrheit für die Offenhaltung Tegels auch nach Eröffnung des neuen Hauptstadt-Airports BER gestimmt und sich damit gegen die bisherigen Festlegungen der drei Flughafengesellschafter gestellt. Er rate dazu, mit dem Votum des Volksentscheids »besonnen und unaufgeregt« umzugehen, sagte Müller. Der Senat sehe weiter erhebliche finanzielle und rechtliche Risiken, wenn Tegel offengehalten werden solle. Auch könne das Land Berlin nicht alleine handeln und sei eben deshalb auf die anderen Gesellschafter zugegangen, um zu schauen, ob sich deren Position geändert habe. Aber: »Wir haben in Berlin einen Volksentscheid, mit dem wir uns seriös und ernsthaft auseinanderzusetzen haben.« Insofern sei die gemeinsame Kabinettssitzung mit Brandenburg am 6. November sehr wichtig. Am kommenden Dienstag (24. Oktober) werde sich der Senat mit einer sogenannten Folgeabschätzung beschäftigen, die bis dahin aus allen Ressorts vorliege, ergänzte Müller. dpa/nd

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