Was anderes als Rammelclips

Feministische Pornos von Laura Méritt: Hauptsache, die DarstellerInnen haben Spaß

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Ganz langsam fährt sie mit der Hand an der Innenseite ihrer Schenkel entlang, berührt ihre Schamlippen, holt einen Vibrator unterm Kissen hervor, dazu eine wunderschön tiefe, kein bisschen bahnhofskinohafte Stimme aus dem Off: »Deine Hände werden zu tausend Händen. Sie berühren mich überall.« Jetzt geht es mit dem Vibrator zur Sache. Laura Méritt drückt auf »Pause«. Seufzen. »Und, hat euch der Filmausschnitt gefallen?« In Méritts Wohnzimmer in einer Dachgeschosswohnung in Berlin-Kreuzberg sitzen 80 junge Leute auf dem Boden, auf der Couch, den drei Sesseln und gegen die Wand gelehnt. Älter als 30 ist keiner, alle zusammen gucken Pornos, Verhältnis Männer/Frauen 50:50. Méritt stellt einige der Nominierten für den PorYes-Award vor, der am 21. Oktober im Hebbel am Ufer in Berlin verliehen wird. Den Award, der alle zwei Jahre vergeben wird, gibt es seit fast zehn Jahren. Laura Méritt hat ihn initiiert. In der Facebook-Gruppe zum Filmabend ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1452 Wörter (9571 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.