Werbung

Berlin ist Klimaschutzvorreiter

Martin Kröger begrüßt den Ausstieg aus der Steinkohle bis spätestens 2030

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin und der Klimaschutz, das war in den vergangenen Jahren häufig keine Erfolgsgeschichte. Zwar gibt es seit Längerem das Ziel, dass die Hauptstadt bis zum Jahr 2050 »klimaneutral« sein will - wie das in einer rasant wachsenden Stadt gelingen soll, blieb jedoch viel zu oft im Ungefähren. Und sobald sich die Politik etwas Konkretes wie beispielsweise die Einführung von flächendeckenden Solaranlagen auf den Hausdächern vornahm, gab es so große Widerstände, dass das Vorhaben wieder ad acta gelegt werden musste. Doch mit diesem stiefmütterlichen Dasein für den Klimaschutz ist unter der seit einem Jahr regierenden rot-rot-grünen Senatskoalition endlich Schluss. Nach dem bereits erfolgten historischen Ausstieg aus der Braunkohle in diesem Sommer legt Rot-Rot-Grün jetzt nach: Bis spätestens 2030 will Berlin auch aus der Steinkohle aussteigen. Damit ist Berlin das erste Bundesland, das sich darauf festlegt.

Wann genau die Abschaltung der drei in Berlin noch laufenden Klimakiller-Steinkohlekraftwerke erfolgt, steht indes nicht fest. Berlin ist auch in der günstigen Lage, dass mit Brandenburg in der Region ein großes Energieerzeugungsgebiet liegt, das in den vergangenen Jahren viel in Windkraft und Solar investiert hat. Auf dem Papier Vorreiter zu sein, ist das Eine, die eigene Erneuerbaren auf den Stand zu bringen, das Andere.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

Das Blättchen Heft 20/18