Werbung

Akhanli wieder in Deutschland

Schriftsteller steht nach Zwischenfall bei Ankunft unter Personenschutz

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Köln. Der nach Deutschland zurückgekehrte Schriftsteller Dogan Akhanli steht wegen eines Zwischenfalls nach seiner Landung auf dem Düsseldorfer Flughafen nun unter Polizeischutz. »Er gilt jetzt als gefährdete Person«, sagte Akhanlis Anwalt Ilias Uyar am Freitag in Köln.

Der Autor war am Donnerstagabend auf dem Düsseldorfer Airport von einem Mann beschimpft worden, bei dem es sich nach Einschätzung Akhanlis und seines Umfeldes um einen mutmaßlichen Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan handelte. Uyar zufolge nannte der Mann Akhanli einen »Landesverräter« und drohte ihm mit den Worten: »Dieses Land wird dich nicht schützen können.«

Akhanli, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, war am 19. August aufgrund eines über Interpol weitergeleiteten türkischen Haftbefehls während eines Urlaubs in Spanien festgenommen worden. Er kam kurz darauf wieder frei, durfte aber Spanien wochenlang nicht verlassen. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen