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Bericht zeigt desolate Lage von Air Berlin

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Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ist im ersten Halbjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus dem Finanzbericht hervor, den das Unternehmen bereits Ende September veröffentlicht hat. Demnach sind die Verluste in den ersten sechs Monaten auf fast 447,6 Millionen Euro gestiegen - gut 163 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel zugleich von 1,7 auf rund 1,5 Milliarden Euro.

In dem Bericht relativiert Air Berlin die Aussagekraft des Zahlenwerks. »Mit den nachfolgenden Zahlen können wir nicht vorgeben, einen offenen und ehrlichen Blick auf die finanzielle Situation der Air-Berlin-Gruppe zu geben«, heißt es. Der Bericht sei zu einem Zeitpunkt entstanden, als noch vom Fortbestand der Airline ausgegangen worden sei. Nach dem Insolvenzantrag im August habe sich aber eine völlig neue Ausgangslage ergeben. »Air Berlin PLC warnt jeden Leser dieses finanziellen Statements, sich auf irgendeine der finanziellen Informationen zu verlassen, die darin enthalten sind«, schreibt Air Berlin.

Die Airline stellt am 27. Oktober den Flugverkehr ein, nachdem sie im August Insolvenz angemeldet hatte.

Die Gewerkschaft ver.di sorgt sich weiter um die Beschäftigten und forderte erneut eine Auffanggesellschaft. Über diese wurde am Montag weiter vom Bund sowie den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin verhandelt. dpa/nd

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