Gegen BAYER-Gefahr - sparen für Konzernkritik

Nachhaltige Geldanlagen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Wer spendet schon für Konzernkritik?«, fragt Axel Köhler-Schnura. Für die Rettung leidender Tiere, zur Hilfe für Kinder oder im Katastrophenfall spenden Menschen gerne - doch für politische Aktionen geben sie selten Geld. Schade, meint der Gründer der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), schließlich packe Konzernkritik die gleichen Probleme an.

»Uns hat der BAYER-Konzern auf die Palme gebracht«, sagt Köhler-Schnura. Der Konzern habe Adolf Hitler 1933 mit an die Macht gebracht, vom Weltkrieg profitiert. Mit Giften seien Millionen Menschen von den Nazis in den Gaskammern ermordet worden. Später in der Bundesrepublik seien BAYER-Anlagen in die Luft geflogen oder man sei in einem der vielen Werke als Arbeiter über den Tisch gezogen worden. Beinahe wären wir durch Gifte gestorben, das Trinkwasser wurde vom Konzern verseucht. Angehörige sind an Medikamenten gestorben.

1978 reichte es dem studierten Betriebswirt. Nach zwei Bein...


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