Wahrheit ist: Es gibt einen Gott und ich bin es nicht

Der Heidelberger katholische Theologe Klaus Berger über die Faszination der Apokalypse, den naiven Positivismus der Exegeten und die Willkür des Zeitgeistes

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 14.5 Min.

Herr Professor Berger, Ihre Leidenschaft ist das Sammeln von Apokalypsen. Gemeinhin wird unter diesem Begriff die Verkündung und Beschreibung des Weltendes verstanden. Was fasziniert Sie an diesen Untergangsszenarien?
Das Faszinierende an Apokalypsen besteht für mich darin, dass sie eine neue Welt entwerfen, die dem Untergang der alten folgt. Das griechische Wort Apokalypse steht ja für Enthüllung, Entschleierung, Offenbarung dieser neuen Ordnung, die dann immer auch eine Friedensordnung sein soll.

Die berühmteste Apokalypse ist die Offenbarung des Johannes. Sie haben zu diesem prophetischen Buch aus dem Neuen Testament in diesem Jahr einen zweibändigen Kommentar veröffentlicht. Was ist der Kern, das Grundanliegen der Johannes-Apokalypse?
Sie wurde verfasst, um den Menschen Trost zu vermitteln, um den im Römischen Reich verfolgten Christen die Angst zu nehmen vor den weltlichen Mächten, vor der Staatsgewalt. Verheißen werden dar...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 3083 Wörter (20745 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.