Fast wie zu Sowjetzeiten

Russland wird wieder wichtiger Handelspartner für Kuba

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der halbstaatliche russische Energiekonzern Rosneft springt für das von wirtschaftlichen und politischen Problemen geplagte Venezuela als Öllieferant Kubas ein. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass vor einigen Tagen vermeldete, vereinbarten Kreml und die kubanische Regierung, die russischen Öllieferungen auszuweiten und die Zusammenarbeit bei der Ölförderung auf der Karibikinsel zu vertiefen. Bereits im März hatte sich Rosneft verpflichtet, 250 000 Tonnen Öl und Diesel nach Kuba zu liefern.

Das Szenario erinnert ein wenig an die 1970er und 1980er Jahre, als die Sowjetunion Kubas wirtschaftliches Überleben sichern half. Damals leistete die UdSSR Wirtschaftshilfe von jährlich umgerechnet rund zwei Milliarden US-Dollar. Auch wurden rund 13 Millionen Tonnen Öl geliefert. Umso härter traf den mittelamerikanischen Staat das Ende der Sowjetunion. Bis 1993 brachen die Importe um 75 Prozent ein. Kuba stürzte in eine tiefe Wirtschaftsk...

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