Werbung

Ihr Vergehen: Ja zu Friedensappell

Massenanklage gegen türkische Akademiker in Deutschland

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hamburg. Erneut nimmt die Regierung in Ankara in Deutschland lebende Personen mit türkischen Wurzeln ins Visier. Wie am Sonntag bekannt wurde, bereitet die Istanbuler Staatsanwaltschaft dazu eine Massenanklage vor. Der Schlag richtet sich nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks gegen Dutzende Akademiker, die im Januar 2016 einen Friedensappell unterschrieben hatten, in dem sie den türkischen Staat aufforderten, Zerstörungen in den Kurdengebieten zu stoppen. Damals hatte die türkische Armee unter dem Vorwand, militante Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu bekämpfen, ganze Wohnviertel in Schutt und Asche gelegt.

Der Appell dagegen wurde seinerzeit von 1128 Personen unterzeichnet. Die Regierung behauptet nun, der Friedensaufruf trage »den Charakter der offenen Propaganda für die Terrororganisation PKK«. »Unsere eigentliche Schuld ist es, dass wir den Staat zum Frieden aufgefordert haben«, sagt Muzaffer Kaya, einer der Betroffenen von der TU Berlin. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen