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Filmfest Cottbus

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat das am Dienstag beginnende Filmfest in Cottbus als das bedeutendste Festival für den mittel- und osteuropäischen Film gewürdigt. Für die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung stellt die Staatskanzlei in diesem Jahr 10 000 Euro aus Lottomitteln zur Verfügung. Besonders liege ihm die Begegnungen von Schülern aus Deutschland, Polen und Tschechien rund um den Jugendfilmwettbewerb U 18 am Herzen, so Woidke weiter. In dem trinationalen Wettbewerb konkurrieren neun Filme. Vergeben wird der Preis von einer Jury mit Schülern des 5. Lizeums Zielona Góra, des Gymnazium Teplice sowie erstmals des Cottbuser Humboldt-Gymnasiums. Das 27. Festival des osteuropäischen Films in Cottbus präsentiert bis 12. November rund 200 Filme aus 42 Ländern. Gezeigt werden unter anderem acht Weltpremieren, 25 internationale Erstaufführungen und 85 Deutschlandpremieren. Bei dem Filmfest werden 17 Preise vergeben, die mit insgesamt 77 000 Euro dotiert sind. Im Spielfilmwettbewerb stellen sich zwölf Filme aus 16 Koproduktionsländern der Jury.

Der Hauptpreis ist mit 25 000 Euro dotiert. Der Jury gehören neben der Direktorin des Potsdamer Filmmuseums, Ursula von Keitz, Filmexperten aus Serbien, Russland, Polen und Lettland an.

Die Sektion »Focus« ist in diesem Jahr dem Thema »Vietnam in Europa« gewidmet. Auf dem Programm stehen dort 15 Filme aus Vietnam, Polen, Tschechien, der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR, die sich unter anderem mit patriarchalen Familientraditionen und Selbstbefreiung, mit Rassismus und dem Alltag der vietnamesischen DDR-Vertragsarbeiter befassen. epd/nd

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