• Politik
  • 100 Jahre russische Revolution

Unpolitische Lichtshow zur Versöhnung

Zum 100. Jahrestag der Revolution von 1917 setzt Russlands Präsident auf Einkehr / Kommunisten kämpferisch

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Ihr Projekt, den Oktobersturm auf das Winterpalais in St. Petersburg zum 100. Jahrestag des Revolutionsjubiläums nachzustellen, bewarben die Veranstalter von der Militärhistorischen Gesellschaft in kluger Voraussicht lieber gleich als reine Geschichtsaufklärung: »Das ist keine Politik.« Der Sturm des Palastes sei weder gut noch schlecht, er habe einfach stattgefunden.

Das welterschütternde Ereignis von 1917, das bis zum Zerfall der Sowjetunion 1991 als Große Sozialistische Oktoberrevolution und höchster Staatsfeiertag mit Demonstrationen und Paraden am 7. November auf dem Moskauer Roten Platz begangen wurde, ist in Umwertung geraten. Der Kreml hält sich beim Feiern raus. Es seien keinerlei Veranstaltungen aus diesem Anlass geplant, teilte dessen Sprecher Dmitri Peskow laut Agenturen trocken mit. »Warum sollte man das feiern?«

Ausgerechnet an der Wiege der Revolution und einer sozialistischen Supermacht wird das runde Jubiläum...

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